Aljazeera | Gaza-Krise: Erdoğan ruft zur Einheit der muslimischen Welt auf

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan forderte anlässlich eines außerordentlichen Gipfels der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) am Freitag in Istanbul dazu auf, vereint gegen Israel aufzutreten.

Erdoğan erklärte, dass Israel für die Tötung von Palästinensern im Gazastreifen zur Verantwortung gezogen werden müsse und kritisiert in diesem Zusammenhang auch die schützende Politik der USA, so Aljazeera.

Zudem wird Erdogan von Aljazeera mit den Worten zitiert: „Muslime sind viel zu beschäftigt damit, mit sich selbst zu kämpfen (…) und scheuen sich, wenn sie mit ihren Feinden konfrontiert werden“ und „seit 1947 kann Israel in dieser Region frei machen, was es will. Sie tun, worauf sie Lust haben. Aber diese Realität kann ungeschehen gemacht werden … wenn wir uns vereinen.“

In einem abschließenden Kommunique wurden die Vereinten Nationen von der OIC aufgefordert, die Todesfälle in Gaza aufzuklären und eine internationale Schutztruppe für die Palästinenser einzurichten.