Muskelspiele: 2 US- Flugzeugträgerverbände durchqueren das Südchinesischen Meer

Tebel-Report. – Die USA lassen die Muskeln spielen. Am Sonntag durchquerten zwei Flugzeugträgerverbände in Formation das Südchinesische Meer.

Geballte Stärke

Neben der Theodore Roosevelt Carrier Strike Group mit dem atombetriebenen Supercarrier USS Theodore Roosevelt handelt es sich dabei um die America Expeditionary Strike Group (ESG) 7 mit dem leichten Flugzeugträger USS America. Die Trägerverbände, denen auch der Lenkwaffenkreuzer USS Bunker Hill (CG-52), die Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse USS Russell (DDG-59), USS Paul Hamilton (DDG-60), USS Pinckney (DDG-91), USS Kidd (DDG-100), USS Rafael Peralta (DDG-115) und das Littoral Combat Ship USS Gabrielle Giffords (LCS-10) angehören, erreichen heute die Luzon Straße zwischen Taiwans Südspitze und den Nordinseln der Philippinen.

Die USS America (LHA 6) hatte am Freitag im Südchinesischen Meer Operationen mit dem Küstenkampfschiff USS Gabrielle Giffords (LCS 10) durchgeführt; die USS Theodore Roosevelt kommt gerade von einem Besuch Vietnams.

Vietnam wird von den USA als taktischer Verbündeter gegenüber den ausgreifenden Interessen Chinas in der Südchinesischen See angesehen. Der Haupthafen der Vietnamesen, Cam Ranh Bay, besitzt besondere strategische Bedeutung als beste Tiefwasser-Basis in der Region und liegt den unfehdeten Spratley-Inseln gegenüber.

Pulverfass Südchinesisches Meer

Seit 2014 baut Peking Inseln und aufgeschüttete Riffe im Südchinesischen Meer zu militärischen Stützpunkten aus, um das Meer in ein souveränes chinesisches Gewässer zu verwandeln. Hierdurch liegt China im ständigen Konflikt mit seinen Nachbarn um Hoheitsrechte. Westliche Staaten pochen auf die „Freiheit der Meere“ und entsenden regelmäßig Kriegsschiffe in die Region, um die freie Durchfahrt durch das Meer symbolisch zu gewährleisten.