»Neues aus China« | Drohung gegen das aufmümpfige Hong Kong oder notwendige Verknüpfung?

Die chinesische Regierung will Shenzhen bis 2025 „zu einem „besseren Ort“ als das benachbarte Hongkong“ machen, gar zu einem der besten der Welt, berichtet Channel News Asia.

Damit reagiert Peking auf die andauernden Proteste im halbautonomen Hongkong und droht dem ehemaligen britischen Pachtgebiet – überspitzt formuliert – mit dem Abstieg in eine Bedeutungslosigkeit. Schon heute beherbergt Shenzhen, das noch vor 40 Jahren ein Fischerdorf war und nun etwa 12 Millionen Einwohner zählt, Konzernzentralen von Tencent oder Huawei.

Peking plane überdies Hongkong, Shenzhen und Macao kontuinierlich stärker zusammenzuführen, um “ ‚das Gefühl der Identität und des Zusammenhalts der Landsleute von Hongkong und Macao kontinuierlich zu stärken‘ „, zitiert CNA die Global Times.

Ein weiteres Argument für Pekings Wunsch, die Städte verstärkt miteinander zu verknüpfen, liefert der US-amerikanische Wirtschaftsmann Robert Kuhn in der People’s Daily. Er meint, dass ein Greater Bay Area – bestehend aus Guangdong-Hongkong-Macau – am BIP gemessen, zu den Top 10 Staaten der Welt gehören würde.

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