Schluss mit lustig : Sieben südeuropäische Staaten zeigen klare Kante gegen Erdogans Mittelmeerpolitik

Tebel-Report. – Auf dem siebten Gipfeltreffens der MED7-Mittelmeerländer in Korsika versammelten sich am Dienstag die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Griechenlands, Zyperns, Maltas, Italiens, Spaniens und Portugals. In einer Schlusserklärung bekräftigten die südlichen EU-Staaten ihre „uneingeschränkte Unterstützung und Solidarität mit Zypern und Griechenland angesichts der wiederholten Verstöße gegen ihre Souveränität und Souveränitätsrechte sowie der Konfrontationsmaßnahmen der Türkei“ , wie es in der abschließenden Ajaccio-Erklärung heißt.

Das Treffen der sieben Länder diente auch einer Abstimmung der Positionen, um auf dem EU-Gipfel am 24. und 25. September als einheitliche südeuropäische Front gegenüber der Türkei aufzutreten.

Im Vorfeld des Gipfels ließ der französische Präsident Emmanuel Macron aufhorchen, als er feststellte, dass die Türkei in dieser Region kein Partner mehr sei. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis forderte die Türkei auf „einseitige Maßnahmen sofort einzustellen und überzeugende Anzeichen dafür zu geben, dass sie das Völkerrecht respektiert.“

Zudem gab die griechische Regierung laut Reuters am Donnerstag bekannt, dass sich Präsident Macron und Premierminister Mitsotakis „völlig einig“ über die nächsten Schritte gegenüber der Türkei seien, es sei denn, Ankara zöge ihre Schiffe aus dem Gebiet zurück und stimmte Deeskalationsgesprächen mit Griechenland zu.

In den nächsten Tagen werde der griechische Premier auch eine strategische Partnerschaft mit Frankreich verkünden, wird gemunkelt.

Siehe

Bildquelle: Image by wanze3 from Pixabay