Wärmster Sommer in Alaska seit Beginn der Temperaturaufzeichnung

Im vergangenen Juli maß die National Oceanic and Atmospheric Administration in Alaska überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Auch Anchorage verzeichnete die höchste jemals gemessene Tagestemperatur: 32,22 Grad Celsius am 4. Juli 2019. Dadurch verlängert sich die Gefahr von Waldbränden – in diesem Sommer schon 600 – wie auch ein Blick in die heutige Ausgabe der Anchorage Daily News vermittelt (siehe Anhang).

Das Phänomen der Waldbrände soll auch in Sibirien ein ungekanntes Ausmaß erreicht haben: Hier nehmen, laut Guardian, die Rauchschwaden ein Gebiet größer als die EU ein.

Die Daten gehen Hand in Hand mit dem Rückgang des arktischen Packeises im Sommer, wodurch Eisbären und weiblichen Walrossen die Ruhegebiete abhanden kommen. Die Washington Post berichtet über ein Massensterben bei Seehunden, Walrossen, Vögeln und Lachsen.

Siehe