Abzug war gestern : USA verstärken ihre Truppen in Nordsyrien

Tebel-Report. – Die USA verstärken ihre Präsenz im östlichen Syrien. Neben 6 M2A2 Bradley Schützenpanzern aus dem texanischen Fort Bliss – zuletzt in Kuweit stationiert – wurden etwa 100 weitere Soldaten ins nordöstliche Syrien verlegt. Die Schützenpanzer verfügen über ein 25 mm Bushmaster Maschinengewehr und TOW-Antipanzerraketen. Zudem wurden Senitel Radare mit kurzer bis mittlerer Reichweite gegen Flugzeuge und Drohnen bereitgestellt.

Offiziell dient die Verstärkung für die US-Truppen in Syrien dazu, die Koalitionstruppen zu schützen und ihre Bewegungsfreiheit zu bewahren, um weiterhin sichere Operationen gegen den IS durchführen können, wie Al-Monitor den Sprecher der US-Armee, Col. Wayne Morotto, zitiert.

Der Schritt der US-Armee fällt aber ebenso in eine Zeit der Spannungen mit der russischen Militärpolizei. Für besonderes Aufsehen hatte am 25. August ein Zwischenfall gesorgt, als eine russische Patrouille ein Fahrzeug aus einem US-Konvoi rammte und sieben Soldaten leicht verletzte. Währenddessen wurden die US-Fahrzeuge von einem russischen Hubschrauber in nächster Nähe umkreist, lauteten Medienberichte.

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