EX-HANDBALLSTAR KRETZSCHMAR ZWEIFELT AN DER MEINUNGSFREIHEIT

Stefan Kretzschmar sagte in einem Interview auf T-Online, dass er als Sportler nicht sagen darf, was er will:

„Welcher Sportler äußert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die Mainstream-Meinung, „Wir sind bunt“ oder „Refugees welcome“, wo man gesellschaftlich eigentlich nichts falsch machen kann. Aber hat man eine einigermaßen kritische Meinung, ob gesellschaftskritisch oder regierungskritisch, darf man das in dem Land auch nicht sagen. Das wird dir sofort vorgeworfen. Wir haben sicherlich die Meinungsfreiheit in dem Punkt, dass wenn wir uns kritisch äußern, wir dafür nicht in den Knast kommen. Aber wir haben keine Meinungsfreiheit im eigentlichen Sinne. Sobald wir eine gesellschaftskritische Meinung äußern, haben wir von unserem Arbeitgeber mit Repressalien zu rechen, wir haben mit unseren Werbeverträgen Probleme.“

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_85079794/stefan-kretzschmar-die-reaktionen-auf-das-interview-mit-der-handball-ikone.html

Nun ist der Teufel los und die Frage entstanden, ob sich seine Äußerung auf die Meinungsfreiheit im allgemeinen oder nur auf die Sportbranche bezog. So führte FDP-Vize Wolfgang Kubicki in der “Bild” sinngemäß ins Treffen, dass Stefan Kretzschmar ja selbst gerade die Meinungsfreiheit beweise.